Pressemitteilung

Abenddemonstration am 1. Mai

Protest gegen Krise, Krieg und Naziaufmärsche

Unter dem Motto „Kapitalismus bedeutet Krieg und Krise“ veranstaltet das linke 1.Mai Aktionsbündnis zusätzlich zum Demozug und anschließendem Maifest des DGB im Landschaftspark Nord eine alternative Demonstration in Hochfeld und der Duisburger Innenstadt.
Das Bündnis hat sich dazu entschlossen, um Themen aufgreifen zu können, die auf der traditionellen DGB Demonstration nicht oder kaum Erwähnung finden.
Dabei ist der Zeitpunkt der Demonstration bewusst so gewählt, Interessierten die Teilnahme an beiden Veranstaltungen zu ermöglichen.

Schwerpunkt der Demonstration wird das sich in der Krise befindende kapitalistische Wirtschaftssystem und dessen Auswirkungen auf die Lohnabhängigen und sozial Schwachen sein. Im Vordergrund steht die Forderung zur sofortigen Abschaffung der Hartz IV Gesetze, Leiharbeit und 1 Eurojobs.

Ein weiterer Schwerpunkt soll die Kriegspolitik der NATO und Bundeswehr bilden. Das Bündnis fordert den Abzug der Truppen aus Afghanistan, Irak und weiteren Ländern.

Das Bündnis protestiert außerdem gegen den Versuch neonazistischer Gruppen, den 1. Mai für ihre rassistische Propaganda zu instrumentalisieren. In Anlehnung an die Politik der NSDAP veranstalten Neonazis auch in diesem Jahr in mehreren Städten Aufmärsche.
Die jüngsten Provokationen lokaler Neonazis wie die Sachbeschädigungen am Bürgerbüro des Abgeordneten Hüseyin Aydin sowie des alternativen Vereinsheims T5 zeugen auch in Duisburg von Handlungsbedarf gegen derartige Gruppierungen.

Die Demonstration beginnt um 18 Uhr an der Pauluskirche in Hochfeld und zieht nach einer Zwischenkundgebung vor dem Rathaus durch die Königsstraße zum Hbf, wo eine Abschlusskundgebung stattfindet.

1.Mai Aktionsbündnis