Kurzbericht und Bilder

Rund 200 DemonstrantInnen aus verschiedenen Spektren beteiligten sich an der revolutionären 1. Mai Demonstration in Duisburg. Dabei ging es sehr lautstark und kraftvoll durch das „Schwellgebiet“ Duisburg-Hochfeld. Ein Block mit sehr vielen Flaggen und bunten Transparenten machte durch internationalistische und antikapitalistische Parolen die Anwohner auf sich Aufmerksam. Trotz des unverhältnismäßig großen Einsatzes der Polizei, welche durchgehend gleich mit mehreren Kameras die Demonstrantion abfilmte, gab es eine sehr kämpferische Stimmung mit zwei Sprinteinlagen.
Ein äußerst symbolisches Bild gab es dann bei der Zwischenkundgebung am Duisburger Rathaus zu sehen: Transparente der Internationalistischen Linken Lüdenscheid, der Roten Antifa Duisburg, des Netzwerks gegen soziale Diskrimierung, von linken Migrantenorganisationen sowie das Fronttransparent des 1.Mai-Aktionsbündnisses, etc. schmückten den Eingangsbereich. Es wurden Grußworte von den revolutionären 1. Mai Demonstrationen aus Magdeburg und Stuttgart verlesen, sowie eine Rede der Internationalistischen Linken Lüdenscheid über die Zusammenhänge von Wirtschaftskrise und Kriegen. Außerdem hielt das Netzwerk gegen soziale Diskriminierung eine Rede über die Auswirkungen von Hartz4 und ihre Verschärfung durch die Krise.
Nach großem Beifall ging es mit guter Stimmung weiter in Richtung Innenstadt, durch die Einkaufspassage und vorbei an dem Bankenviertel. Parolen wie „Brecht die Macht der Banken und Konzerne!“, „Thyssen, Siemens , Deutsche Bank – Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“ und „Ich war, Ich bin, Ich werde sein – Die Revolution wird die Menschheit befreien!“ sorgten dafür, dass PassantInnen schnell wussten worum es geht. Der Demonstrationszug verlief gleich neben den neuen „Highlights“ Duisburgs: dem Casino und dem Einkaufszentrum. Am Bahnhofsvorplatz angekommen, folgte dann die Abschlusskundgebung mit einer Rede der „KGÖ – Kommunistische Jugendorganisation“ über die Bedeutung des 1. Mai, einer Rede der „Karawane – Für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“ über Krieg als Flüchtlingsursache und einer Rede der Hochschulgruppe „Kritik und Aktion“ über die Zusammenhänge der Kürzungen im Bildungssystem und der massiven Einflüsse der Wirtschaft. Nach großem Beifall bedankten sich die Veranstalter bei den TeilnehmerInnen und lösten die Versammlung auf.
Die Demonstration ist als voller Erfolg zu bewerten. Gerade die Teilnahme von Menschen aus verschiedenen Spektren stellt einen besonderen Erfolg dar.
Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, egal ob in Duisburg oder anderswo!

Straße frei, für den 1. Mai!
Hoch die Internationale Solidarität!

Ein ausführlicher Bericht und mehr Bilder werden in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Pressemitteilung

Abenddemonstration am 1. Mai

Protest gegen Krise, Krieg und Naziaufmärsche

Unter dem Motto „Kapitalismus bedeutet Krieg und Krise“ veranstaltet das linke 1.Mai Aktionsbündnis zusätzlich zum Demozug und anschließendem Maifest des DGB im Landschaftspark Nord eine alternative Demonstration in Hochfeld und der Duisburger Innenstadt.
Das Bündnis hat sich dazu entschlossen, um Themen aufgreifen zu können, die auf der traditionellen DGB Demonstration nicht oder kaum Erwähnung finden.
Dabei ist der Zeitpunkt der Demonstration bewusst so gewählt, Interessierten die Teilnahme an beiden Veranstaltungen zu ermöglichen.

Schwerpunkt der Demonstration wird das sich in der Krise befindende kapitalistische Wirtschaftssystem und dessen Auswirkungen auf die Lohnabhängigen und sozial Schwachen sein. Im Vordergrund steht die Forderung zur sofortigen Abschaffung der Hartz IV Gesetze, Leiharbeit und 1 Eurojobs.

Ein weiterer Schwerpunkt soll die Kriegspolitik der NATO und Bundeswehr bilden. Das Bündnis fordert den Abzug der Truppen aus Afghanistan, Irak und weiteren Ländern.

Das Bündnis protestiert außerdem gegen den Versuch neonazistischer Gruppen, den 1. Mai für ihre rassistische Propaganda zu instrumentalisieren. In Anlehnung an die Politik der NSDAP veranstalten Neonazis auch in diesem Jahr in mehreren Städten Aufmärsche.
Die jüngsten Provokationen lokaler Neonazis wie die Sachbeschädigungen am Bürgerbüro des Abgeordneten Hüseyin Aydin sowie des alternativen Vereinsheims T5 zeugen auch in Duisburg von Handlungsbedarf gegen derartige Gruppierungen.

Die Demonstration beginnt um 18 Uhr an der Pauluskirche in Hochfeld und zieht nach einer Zwischenkundgebung vor dem Rathaus durch die Königsstraße zum Hbf, wo eine Abschlusskundgebung stattfindet.

1.Mai Aktionsbündnis

Anfahrt

U-Bahn:
Linie 903 Richtung „Duisburg Mannesmann Tor 2″
Haltestelle „Pauluskirche“, Dauer: 7 Minuten

Bus:
Linie 921 Richtung „Moers Königlicher Hof“ / Linie 924 Richtung „Duisburg Kaldenhausen Krölls“
Haltestelle „Pauluskirche“, Dauer: 10 Minuten

Weitere Infos gibt es auf VRR.de

Auto
Vom Hauptbahnhof aus

1. Südwest auf Mercatorstraße Richtung Portsmouthsplatz
2. Bei Düsseldorfer Str./K5 links abbiegen
3. Bei Menzelstraße rechts abbiegen
4. Rechts halten bei Johanniterstraße
5. Bei Musfeldstraße links abbiegen
6. Musfeldstraße verläuft leicht nach links und wird zu Gitschiner Str.
7. Bei Eigenstraße rechts abbiegen
8. Bei K2/Wanheimer Str. links abbiegen

Eine Kartenansicht gibt es bei Google Maps

Flyer

Die Mobi-Broschüren wurden gedruckt und werden im Moment in den Umlauf gebracht. Sollte es Zentren oder Orte geben, an denen keine Ausliegen, meldet euch per Kontaktformular bei uns.

Inhalt

Inhaltlich wirds hier noch nach und nach Updates geben! Unter der Rubrik „1. Mai Global“ werden noch mehr Berichte folgen, der Punkt „Antifa Aktionen“ dagegen ist schon vollständig. Dort sind alle Aufrufe zu den Gegenaktionen zu dem Naziaufmärschen am 1. Mai zu finden! Unter „Materialien“ gibts die Aufrufbroschüre als PDF zum Download, ein Link-Us Banner folgt die Tage! Die Demoroute und Links werden auch bald veröffentlicht!

Aufruf online!

Der Aufruf ist nun online!